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Social Media Tools in Kurzvideos

Letzte Woche stellte ich 5 Tools vor, mit denen Social Media prima beruflich genutzt werden kann. Zu den beiden Anwendungen Buffer und Hootsuite fand ich bei Kathrin Franck auf YouTube zwei interessante Videoserien.

Wer die beiden vorgestellten Tools also näher kennen lernen möchte, kann mit den Videos einen guten Eindruck gewinnen und so Informationen für die eigene Entscheidung sammeln.
youtube icon illustration weiterlesen

So gehts besser: 5 Tools fürs Social Web

Wegweiser Blog Illustration„Welche Tools nutzen Sie für Twitter? Wo finden Sie die Themen? Wie machen Sie dies oder jenes?“ -Das werde ich sehr häufig gefragt.

Ich starte hier eine Übersicht an Tools, die sich in meiner persönlichen Erfahrungen als sehr nützlich erwiesen haben. Zu Beginn eine Auswahl meiner 5 liebsten Tools für das Social Web.

Die Auswahl ist klarerweise recht subjektiv. Die Reihenfolge der Tool-Sammlung folgt dem Erzählfluss, nicht einer Wertung. So, genug der Vorrede, auf geht’s: weiterlesen

Video Content im Social Web

Online Video Social WebGerade bewegen sich die bekannten Social Media-Plattformen Facebook und Twitter enorm in punkto Bewegtbild. Grund genug einen Blick auf die Veränderungen zu werfen und ein paar nützliche Hilfestellungen zu recherchieren.

Lange Zeit war Video der Austausch-Plattform YouTube überlassen worden. Netzwerke wie Facebook oder Twitter holten die auf YouTube veröffentlichten Inhalte durch Schnittstellen sehr eng in die eigene Anwendung hinein. Das hat sich in den letzten Wochen komplett verändert. Die Werbeeinnahmen, die die zu Google gehörende Video-Plattform einnimmt, sind einfach zu verlockend.

Konnten wir noch vor kurzem unsere Videos auf eine Plattform konzentrieren, stehen wir heute oft vor dem Dilemma unseren Bewegtbild-Content auf mehreren Netzwerken bereitzustellen. Warum?

Facebook beispielsweise spielt die dort hochgeladenen Videos sofort ab, von YouTube (oder Vimeo) eingebundener Content startet erst nach neuerlichem Klick des Nutzers. Was den Facebook-Nutzern rascher ins Auge fällt kann sich jeder selber beantworten.

Maximale Dauer der Videos im Social Web

Welche Dauer dürfen meine Bewegtbild-Inhalte haben, wenn ich sie auf den verschiedenen Social Media-Plattformen hochladen möchte?

  • YouTube
  • Auf YouTube können Nutzer sofort Videos von maximal 15 Minuten hochladen. Wenn länger andauernde Videos geteilt werden sollen, muss das YouTube-Konto von Google bestätigt werden. Wie diese Autorisierung für längere Videos abläuft erklärt die YouTube Hilfe.

    Nach der Bestätigung können Video-Dateien bis 11 Stunden und einer Dateigröße von maximal 128 GB veröffentlicht werden.

  • Vimeo
  • Vimeo erlaubt Nutzern mit einem Standard-Nutzerkonto pro Woche bis zu 500 MB Video-Content hochzuladen. Als Plus-Nutzer beträgt die wöchentliche Datenmenge 5 GB, als Pro-Nutzer 20 GB.

  • Facebook
  • Die neue Video-Integration bei Facebook erlaubt Bewegtbild-Dateien von maximal 1024 MB und maximal 20 Minuten Dauer hochzuladen. Wie eingangs erwähnt werden die Facebook Videos im Newsfeed der Nutzer sofort abgespielt. Facebook Seiten können ein Video hervorgehoben featuren.

  • Twitter
  • Direkt mit der Twitter App können Nutzer Videos aufnehmen, die eine maximale Dauer von 30 Sekunden haben. Bereits aufgenommene Videos erlaubt Twitter hochzuladen, wenn diese eine Dateigröße unter 15 MB sowie eine maximale Dauer von 30 Sekunden aufweisen.

  • Instagram
  • Ähnlich Twitter erlaubt die App des visuellen Netzwerks Instagram die Aufnahme von Videos sowie die Veröffentlichung von Bewegtbild-Content. Die Inhalte dieser Plattform dürfen nur eine Dauer von 15 Sekunden haben.

  • Vine
  • Der Vollständigkeit halber sei noch die mobile Austauschplattform für Kuzrvideos vine genannt. Hier können direkt oder zuvor aufgeommene Videos von 6 Sekunden geteilt werden.

Echtzeit-Video

Vor circa zwei Jahren führte Google mit der Einführung von Google+ Hangout on Air Online-Nutzer an das Thema Echtzeitvideo heran. Passend zur zunehmenden mobilen Nutzung des Internet hat auch das Streaming in Echtzeit per Smartphone neue Anwendungen hervorgebracht.

Die erst Im Februar gelaunchte Live-Streaming-App Meerkat erfreute sich rasch großer Beliebtheit und ist eng in das Social Network Twitter integriert. Es wird kein separates Kontakt-Netzwerk aufgebaut sondern die Networking-Funktionalität von Twitter genutzt. Inzwischen hat der Microblogging-Dienst per Übernahme jedoch die eigene Lösung namens Periscope veröffentlicht. Ob oder wie beide Lösungen nebeneinander bestehen bleiben – das zeigen sicherlich erst die nächsten Monate.

[UPDATE 22.06.2015] Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung von Götz A. Primke zum Einstieg in das Live-Streaming mit Persicsope wollte ich Euch nicht vorenthalten, hatte sie nur wieder „verlegt“. Et voilà!

Metriken der verschiedenen Plattformen

Wird das Social Media-Engagement auf weitere Plattformen ausgedehnt, sind Kennzahlen für die Social Media Reports wichtig. Dazu sind folgende Hinweise gut zu kennen, um die Zahlen der „views“ – also der Abrufe des Video-Inhalts – besser miteinander vergleichen zu können.

  • YouTube
  • Google startet Videos und misst daher einen „view“ des Videos sobald ungefähr 30 Sekunden des Video-Inhalts betrachtet wurden.

  • Facebook
  • Da Facebook die Videos sofort abspielt wird eine „view“ gewertet sobald ein Nutzer mindestes 3 Sekunden des Bewegtbild-Content gesehen hat.

  • Twitter
  • Twitter misst „views“ per Klick auf den Video-Content.

  • Instagram
  • Instagram gehört mit zu Facebook und wertet daher genauso nach 3 Sekunden einen „view“.

  • Vine
  • Vine misst so genannte „loops“, da die kurzen Videos so lange wieder abgespielt werden, wie der jeweilige Inhalt in der App zu sehen ist. Ein loop wird gezählt, sobald ein Nutzer das vine komplett gesehen hat.

Es bleibt spannend

YouTube gilt als beliebteste Suchmaschine nach der Google-Suche auf Platz 1. Statt Textinhalte suchen Onliner gerne nach Videos, die anschaulich und unterhaltsam erklären oder informieren. Daran werden auch die jüngsten Neuerungen wenig ändern, da insbesondere die Facebook-Suche wenig ergiebige Fundstellen liefert.

Wenn es um News-Inhalte und Live-Berichte geht, sind Dienste wie Meerkat und Periscope auf jeden Fall spannend. Periscope insbesondere aufgrund der Option Videos über den Live-Moment hinaus online bereit zu stellen.

Welche Erfahrungen hast Du/haben Sie mit mobilem Echtzeit-Video gemacht?

Doris Schuppe
Illustration: DoSchu / DoSchu.Com mit Logos der Anbieter

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Social Media @ webinale 2015

webinaleNächste Woche ist webinale in Berlin. Selbstverständlich ist das Thema Social Media mit auf der Vortragsliste. Ich freu mich schon auf folgende Sessions, Vorträge und Keynotes:

The Human Factor within the Connected Universe – Digital Anthropology for Product Development and Long Term Consumer Engagement – KEYNOTE
Alissia Iljaitsch, Executive Director bei Vectorform • @ailjaitsch

Extracting Customer Insights From Social Media – KEYNOTE
Helle Tyllesen, Head of Customer Strategy bei Falcon Social • @hellety

Aktuelle Trends: Werden soziale Netzwerke von Messenger Apps abgelöst?
Michel Lindenberg, Gründer von Vobe • @michelerlangen
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Wer bin ich im Social Web – Person oder Seite?

Persönliches Profil vs. Seite: Facebook, Google+, Instagram & Co.

Foto: Happystock / dreamstime.com„Ja, bin ich jetzt als Person aktiv oder als meine Seite?!“ Immer wieder kämpfen Seminar-Teilnehmer mit der Unterscheidung von persönlichen und Unternehmens-bezogenen Profilen. Einfacher war es vor vielen Jahren, als bei Facebook ein persönliche Profil deutlich anders aussah als die damals neu eingeführten „Facebook Seiten“.

Mein erster Tipp bezieht sich auf die Sprache: Im Seminar achte ich penibel darauf, ob wir von einem Profil (= persönlichem Profil) oder einer Seite (= Organisations-bezogenes Profil) auf einer Plattform sprechen. Klar verdreht das schon mal der eine oder die andere die Augen, wenn ich wieder nachfrage – „als persönliches Profil oder als Seite?“. Es hilft, sich die Unterscheidung zu merken.

Warum gibt es diese Unterscheidung überhaupt? Schauen wir uns zunächst mal an, wie es auf einigen Plattformen aussieht, die nur ein Profil anbieten, das als Person oder als Organisation, Firma, Blog oder Marke genutzt werden kann.

Ein-Profil-Plattformen

Auf diesen Social Media-Plattformen kommt dieses Thema (noch) nicht auf: Sowohl Instagram, Pinterest, Twitter oder Vine bieten beispielsweise nur ein Profil pro Nutzer an. Es können keine Profile zu diesem auf der Plattform angelegt werden.

Vor-/Nachteil der Ein-Profil-Plattformen

Wer auf diesen Plattformen einen weiteren Kanal für den geschäftlichen Einsatz benötigt, muss dafür einen extra Nutzer mit separatem Login registrieren.

Vorteilhaft ist, dass es keine Verwirrung oder Verwechslung gibt, ob man unter dem persönlichen Nutzerkonto oder dem geschäftlichen Login Inhalte veröffentlicht.

face dreamstime happystockNachteilig ist, dass wir jedem alle Rechte einräumen müssen, den wir zur Betreuung des Kanals ins Boot holen. Dazu ist es insbesondere bei der mobilen Nutzung des Kanals via Smartphone App häufig erforderlich sich komplett ab- und wieder anzumelden.

Twitter hebt sich hier positiv von den genannten Plattformen ab, da die mobile App ein reibungsloses Wechseln der verschiedenen Profile erlaubt.

Plattformen mit persönlichem Profil und geschäftlichen Seiten

Der Vorteil von Plattformen mit getrenntem Personen- und Unternehmens-Profilen ist die bessere Betreuung des geschäftlichen Kanals. Im Falle von Facebook sowie Google+ ist es sogar möglich für die Betreuung abgestufte Rollen zu definieren. So ist der geschäftliche Kanal zum Beispiel gut vor versehentlichem Löschen geschützt.

Facebook

Wer Facebook aktiv nutzen möchte, muss ein persönlichen Profil anlegen. Facebook Nutzer können zu ihrem persönlichen Profil, das es nur einmal gibt, mehrere so genannte Facebook Seiten anlegen. Für die Firma, fürs Blog, für die Katze oder für die Band…

Ob gerade eine Seite oder ein persönliches Profil betrachtet wird erkennen wir rasch daran ob von „Freunden“ (Profil) oder von „gefällt-mir-Angaben“ (Seite) gesprochen wird. Wichtig ist der unterschiedliche Funktionsumfang dieser beiden Kommunikationskanäle:

Facebook Profil (Personen)
(zum Beispiel DoSchu @ Facebook)

  • kann neue „Freunde“ als Kontakte hinzufügen (Kontakt muss es bestätigen) oder abonnieren
  • kann Facebook Seiten mit „gefällt mir“ markieren
  • kann Events anlegen und Kontakte zu Events einladen
  • kann Werbung für Post schalten

Facebook Seite
(zum Beispiel DoSchu.Com @ Facebook oder Social Media Club München @ Facebook)

  • kann Facebook Seiten „liken“
  • kann Events anlegen
  • kann als Facebook Ort angelegt werden, um Facebook-Nutzern „Check-Ins“ zu erlauben
  • kann Unterbereiche 
(so genannte Facebook Apps) hinzufügen
  • erhält statistische Auswertungen
  • kann vielfältig Werbung schalten

Google+, YouTube, Google Maps & Co.

Seit Google die verschiedenen Dienste unter das Dach des Google+-Netzwerks stellte, ist auch hier die Verwirrung gross. Zu einem registrierten Nutzerkonto bei YouTube existiert plötzlich auch ein persönliches Google+-Profil, oder eine Google+-Seite.

Wenn vor einiger Zeit zu einem Unternehmen ein Eintrag bei Google Maps, eine Google+-Seite sowie ein YouTube-Kanal eingerichtet wurde, steht man zunächst vor einer Vielzahl von Google+-Profilseiten. Mit einem Kunden investierten wir 2,5 Stunden konzentriertes Arbeiten, um die Präsenzen sinnvollen administrativen Google+-Profilen zuzuweisen.

Im Prinzip ist es ähnlich wie bei Facebook: Nutzer registrieren sich mit einem persönlichen Profil, das Google+ Profil. Zu diesem Profil kann ähnlich wie bei Facebook eine Google+ Seite angelegt werden. Anders als bei Facebook kann eine Google+ Seite andere Google+ Profile „einkreisen“, also abonnieren.

Woran erkenne ich, ob ich ein Profil oder eine Seite bei Google+ betrachte? Der Unterpunkt „Info“ heisst bei einer Person immer „Über mich“.
(zum Beispiel Doris Schuppe @ Google+ sowie Healthcare & Social Media @ Google+)

Xing

Registrierte Nutzer des geschäftlichen Netzwerks Xing können zu ihrer Firma eine Unternehmens-Seite beantragen. Diese Seite ist in der Standardversion mit nützlichen Funktionen wie Darstellung mit Logo, Neuigkeiten, Liste der verknüpften Mitarbeiter-Profile auf Xing, Statistik zur Mitarbeiter-Struktur und Stellenanzeigen ausgestattet.

LinkedIn

Das Business Network LinkedIn bietet ähnlich Xing zur Darstellung der Firma Company Pages zusätzlich zu den persönlichen Profilen der Nutzer an.

Ich hoffe, jetzt ist etwas transparenter geworden, warum es diesen Dualismus Profil / Seite gibt!

Doris Schuppe
Illustration mit Foto von Happystock / dreamstime.com

Der Beitrag ist nützlich und gefällt Euch? Dann freu ich mich über Eure Weiterempfehlung:

Social Media live: re:publica

Foto: DoSchuManchmal denke ich, in Deutschland darf eine Konferenz nicht wachsen. „Die re:publica ist ja inzwischen soooo gross“ – genau: Daher ist es ja auch noch spannender daran teilzunehmen. Warum das erkläre ich an einigen typischen Beschwerden, warum die erfolgreiche Veranstaltung gerne mal als „zu gross“ empfunden wird.

Soooo viele Leute!

Ja, was ist falsch daran? Heute treffen wir auf der re:publica noch mehr Akteure der digitalen Welt, die wir sonst nur aus der Ferne passiv betrachten können. Die Konferenz macht die Social Media „Timeline“ lebendig und interaktiv. Ins Gespräch kommen ist selten so einfach. Ich freue mich Kontakte live zu treffen, die ich aus den verschiedenen Städten Deutschlands und zum Teil Europas kenne. Selten treffe ich so viel Pioniergeist aus Digitalien in der realen Welt. weiterlesen

In 7 Schritten fit für Twitter

Der ‚Twitter Bird‘ fliegt wieder im Google-Suchergebnis

Logo Twitter IllustrationJetzt schickt sich wahrscheinlich der eine oder die andere an, ein Twitter-Profil neu anzulegen oder ein stillgelegtes wiederzubeleben. Passend dazu einige Tipps und Links für den Einstieg oder Wiedereinstieg.

Vier Jahre lang wurden die Kurznachrichten auf Twitter nicht mehr von Google in den Suchindex aufgenommen. Nun wurde die Partnerschaft wiederbelebt. In den Suchergebnissen der am meisten genutzten Suchmaschine Deutschlands sind aktuelle Meldungen aus dem Twitter-Universum wieder enthalten.

Für alle, die ihrem Twitter-Profil neues Leben einhauchen wollen, gebe ich in diesem Beitrag jede Menge Tipps und Links.

Vor dem Twittern: Strategie

twitterSchritt 1 :: Sieben Fragestellungen, damit der Twittervogel (wieder) passend zur Strategie ans Fliegen kommt:

  • Welche Ziele wollen wir mit unserem Twitter-Engagement verfolgen?
  • Welche unserer Interessensgruppen wollen / können wir auf Twitter ansprechen?
  • Wie messen wir unsere Ziele?
  • Mit welchen Themen und Inhalten können wir unsere Ziele erreichen?
  • Mit welchen Experten, Partnerfimen, Branchenkollegen vernetzen wir uns auf Twitter?
  • Wer agiert wie im Echtzeitmedium Twitter?
  • Wo bewerben wir unseren Twitter-Kanal (eMail, Web, Social Media, Print, Laden)?

Know-how aufbauen und pflegen

twitterSchritt 2 :: Was kann die Plattform, was sind Besonderheiten? Bei Twitter lest ihr dazu zum Beispiel die FAQs und die Grundlagen.

twitterSchritt 3 :: Holt euch Anregungen bei erfolgreichen Twitter-Profilen. Schaut euch auch euren Mitbewerb an, oder stöbert bei Twitter Media nach „bewährten Praktiken, Erfolgsgeschichten und Ressourcen, um das Potenzial von Twitter für verschiedene Business-Aufgaben zu nutzen“.

Content für Tweets

twitterSchritt 4 :: Inhalte für den Twitter-Kanal kommen nicht aus der Luft. Dazu diese sieben Aspekte im Vorfeld klären und die Content-Strategie mindestens jährlich überprüfen:

  • Wie verzahnen wir die Twitter-Kommunikation mit unseren Inhalten in Web und Social Media?
  • Welcher Content hat das Potenzial für eine hohe Interaktion mit unserer Zielgruppe auf Twitter?
  • Welche Stories können wir auf Twitter am besten erzählen? Welche Menschen geben unseren Geschichten ein Gesicht?
  • Welche Hilfestellungen können wir via Twitter anbieten, welche nützlichen Tipps?
  • Wo besorgen wir (intern / extern) die Fotos, Videos, Infografiken für Twitter? Können wir kreative Kurzvideos für Vine (gehört zu Twitter) kreieren?
  • Welche Inhalte aus dem Web sind für unsere Zielgruppe relevant, die wir empfehlen können – Stichwort Content Curation?
  • Wie erfahren wir rasch von relevanten Trends, um mit passenden Fragen oder Antworten mitzudiskutieren – Stichwort Monitoring?

Twitter Analytics

twitterSchritt 5 :: Genau wie auf anderen Kanälen sind gesteigerte Zahlen der Abonnenten („Follower“) alleine kein Qualitätskriterium. Wichtig ist, den Ist-Zustand zu erheben und den Wettbewerb für Vergleiche im Auge zu behalten. Zum Beispiel zu folgenden Parametern:Fit für Twitter :: 7 Schritte

  • Zahl der Follower :: Diese Zahl muss selbstverständlich erhoben werden, damit auch eine Relation zu Twitter-Kanälen der Mitbewerber ermittelt weden kann
  • Anzahl Listen-Einträge :: Hier zeigt sich, wie häufig Twitter-Nutzer das Profil eines Unternehmens auf eine Themenliste gespeichert haben
  • Anzahl Retweets :: Diese Angabe gibt an, wie häufig Tweets des Unternehmens von anderen Nutzern an ihre Follower weitergeleitet wurden
  • Anzahl Mentions / Influencer :: Dieser Wert zeigt, wie häufig der Unternehmens- und die Markennamen auf Twitter in Tweets erwähnt wurden, und wie häufig waren so genannte Influencer darunter
  • Anzahl Klicks :: Mit diesem Wert sehen wir, ob unsere Link-Empfehlungen in 140 Zeichen dazu einladen, unsere verlinkte Website aufzurufen
  • Anzahl Interaktionen :: Diese Angabe verdeutlicht, ob der Dialog auf Twitter mit Influencern, Interessenten, Partnern, Empfehlern oder Kunden läuft

Die Twitter-Statistiken zu eurem Profil könnt ihr nach Einloggen bei Twitter mit diesem Link abrufen: https://analytics.twitter.com.

twitterSchritt 6 :: Apropos Statistiken: Mit etwas Code auf der Website könnt ihr die so genannten „Twitter Cards“ einrichten und dann zusätzliche Statistiken abrufen. Das erklären uns ausführlich beispielsweise folgende Quellen:

Nützlich: Twitter Tools

twitterSchritt 7 :: Sucht euch Tools aus, die bei der Betreuung, Verwaltung und Monitoring eures Twitter-Kanals helfen. Diese nützlichen Lösungen in alphabetischer Reihenfolge bieten praktische Unterstützung:

  • Bit.ly :: Link-Verkürzungs-Service, mit dem ihr die Klickzahl aus Social Web Updates messen könnt
  • BufferApp :: Zeitversetztes Posten, automatisches Posten aus einem Puffer an Posts, Klickzahlen Links in Tweets, Report zu Erwähnungen
  • HootSuite :: Account-Management, Influencer-Profile, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Report zu Erwähnungen
  • Klout :: Influence-Monitoring, Influencer-Suche, zeigt auch welche Twitterati häufig durch Retweets mit eurem Kanal interagieren
  • Rebelmouse :: Zusammenführen von diversen Posts im Social Web in einem Online-Magazin (Social Media Newsroom)
  • SocialBro :: Infuencer-Suche, Follower-Management und besonders schön die Funktion „Best Time to Tweet“ inklusive Analyse der Themen eurer Follower
  • Topsy :: Twitter-Suchmaschine, Themen-Suche, Influencer-Suche, coole „Social Trends“-Funktion
    (nach Kauf wurde der nützliche Service leider eingestellt)
  • Tweetdeck :: Account-Management, Post-Veröffentlichung zu gewähltem Zeitpunkt, Influencer-Suche, Follower-Management

Hier ist es sinnvoll Lösungen zu bevorzugen, die ihr auch mobil nutzen könnt. Denn es ist häufig etwas am Echtzeitmedium Twitter zu tun, wenn ihr unterwegs seid.

Viel Spass beim (Wieder-)Entdecken von Twitter!

Mein Profil findet ihr unter @DoSchu – feel free to follow.

twitter illustration

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com; Social Media Icons von carrieloves.com

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Social Media & Mobile Internet in Zahlen

Ein umfangreiches Zahlenmaterial hat die Agentur We Are Social ermittelt. 376 Folien liefern die verschiedensten Daten von Internet-Zugang, Mobilfunkverträgen bis zu Social Media-Nutzung.

In punkto Social Media Durchdringung liegt Deutschland mit einem Wert von 35% über dem weltweiten Durchschnitt von 29%. Aber: Dieser Wert hat sich gegenüber Studienausgabe 2014 nicht verändert.

globus doschu

2,1 Stunden pro Tag beträgt die Zeit, die deutsche Online-Nutzer im Social Web verbringen. Weniger als der globale Durchschnitt von 2,4 Stunden pro Tag. In Europa liegt Deutschland hinter Italien und Großbritannien, gleichauf mit Polen und knapp über Frankreich, Spanien und den Niederlanden. weiterlesen

Lese-Empfehlungen zum Jahresstart

dandelion :: doschuNeues Jahr und endlich geht es nach dem Urlaub wieder an den beruflichen Start. Da kann es nicht schaden den ein oder anderen Artikel aus dem Social Web-Umfeld zu lesen, oder?

Hier nur eine Auswahl für’s WarmUp. Zum Jahreswechsel habe ich meine Flipboard-Aktivitäten wieder aufgenommen. Dort führe ich unter anderem das Flipboard Magazin Digitalien Revue und freue mich über weitere Abonnenten.

Aber nun zu meinen versprochenen Beiträgen:

Lese-Empfehlungen Social Web 2015

Im Dezember schrieb Ed Wohlfahrt über 5 Wege aus der Facebook-Sackgasse:

Facebook will Kohle. So einfach ist das. Wollen Unternehmen mit ihrem Gedöns in die Breite, müssen sie dafür immer tiefer in die Tasche greifen. Ich versuche hier der Frage nachzugehen, ob sich Facebook noch lohnt. Und wenn ja, für wen und wie lange noch.

weiterlesen bei edrelations.com :: 5 Wege aus der Facebook-Sackgasse

Online in Zahlen

Viel Arbeit nimmt uns Christian Buggisch mit seiner Statistik-Übersicht zu Social Media und soziale Netzwerke – Nutzerzahlen in Deutschland 2015

Wie haben sich Social Media und soziale Netzwerke in Deutschland zuletzt entwickelt? Hier mein Update für 2015 mit aktuellen Zahlen und Statistiken, von Facebook bis YouTube, von Business-Netzwerken bis zu Foto-Communitys, vom neuen Platzhirsch WhatsApp bis zum Winzling Foursquare

weiterlesen bei buggisch.wordpress.com :: Social Media und soziale Netzwerke -Nutzerzahlen in Deutschland 2015

Wer noch immer denkt, online seien nur jüngere Menschen erreichbar, sollte die Bitkom-Meldung Senioren suchen Gesundheits-Rat im Web lesen

:: 68 Prozent der älteren Nutzer recherchieren online
:: Frauen informieren sich häufiger als Männer
:: Jeder Zehnte kontaktiert seinen Arzt über das Netz

weiterlesen bei bitkom.org :: Presse 9. Januar 2015

Online-Video – das neue Schwarz?

Facebook Insights zeigt uns, wie wichtig visuelle Sprache ist als The New Universal Language (obwohl so „new“ ja eigentlich nicht)

People speak a new universal language—one that is made up of photos, emojis, stickers and videos. This visual language is seen as a succinct, time-efficient and powerful way for people to get their point across.

weiterlesen auf insights.fb.com :: New Universal Language

Dazu passt übrigens die Meldung bei Business Insider, dass neben Facebook auch Twitter in punkto Video jede Menge Veränderung in der Planung hat

Part of a website detailing a video product seems to be live. And from the FAQ page on the website, video.twitter.com, you can see what Twitter’s potentially plotting for its YouTube-like service.

weiterlesen beibusinessinsider.com :: Twitter Is About To Launch A YouTube-Like Video Platform

Apropos Video: Dem Thema werde ich mich im nächsten Blog-Beitrag widmen, für den ich eine sehr interessante Studie zu Online-Video gelesen habe.

Ich wünsche einen guten beruflichen Start!

5 Tipps für den Content-Plan 2015

illustration 2015 planungHappy New Year wünsche ich meinen Bloglesern! Neues Jahr – neue und bekannte Themen: So planen wir für die nächsten 12 Monate den Content für die digitale Kommunikation.

1. Redaktionsplan

Das A und O für eine gute Planung – besonders im Social Media Team – ist eine gute Planungsgrundlage. Das optimale Tool gibt es dabei nicht – je nach Arbeitsweise und Budget gilt es die passende Arbeitserleichterung auszuwählen. Das kann vom Excel im gemeinsamen Zugriff über ein Google Spreadsheet im Google Drive bis zu ausgefuchsten Redaktionsplan-Tools reichen.

Im Sommer stellte t3n im Beitrag „Mit diesen 4 Tools kannst du deine Content-Strategie einfach planen“ vier Helferlein vor, mit denen die gemeinsame Content-Planung unterstützt wird.

2. Termine & Content Curation

Wichtig: Welche wichtigen Termine hat 2015 für unsere Branche, unser Unternehmen und unsere Zielgruppen? Die relevanten Konferenzen, Messen, Tagungen, Produktneuerungen, Bekanntmachungen, Jahrestage oder ähnliches gestalten auch unseren Content-Plan. Schließlich filtern wir für unsere Zielgruppen aus den vielen Inhalten, die das Internet bietet, Passendes zu den verschiedenen Wochen des Jahres heraus.

illustration Tipps Content Planung

Diese Terminsammlung ergibt eine gute Mischung aus eigenen und besonders „fremden“ Inhalten. Mit dieser so genannten „Content Curation„* können wir die Kommunikation in unserem Social Media-Profil abwechslungsreicher und damit interessanter gestalten. Nicht immer besteht ja die Möglichkeit mit eigenen Inhalten passend zu diesen größeren Veranstaltungen belangvolle Themen-Facetten beizutragen.

Nicht vergessen: Nachberichte zu Veranstaltungen einplanen, besonders wenn wir selber am Event teilnehmen. Am wirkungsvollsten mit vielen Fotos oder noch besser Bewegtbild-Inhalten. Nicht umsonst plant jetzt auch Twitter nach Facebook die Video-Optionen der Plattform auszubauen.

3. Standard-Contents

Wie können wir insbesondere im Social Web unsere Kommunikation erleichtern? Wir planen Standard-Inhalte ein, die zu Kernthemen unseres Business relevante Informationen für unsere Zielgruppen bereitstellen.

Wenn die Inhalte zum Beispiel saisonal passen, wie etwa im Vorfeld der Urlaubszeiten, dann planen wir sie rund um diese Zeiten im Jahr mehrmals ein. Das Social Web wie Twitter, Google+ oder Facebook wird nicht umsonst als Echtzeitmedium bezeichnet. Inhalte sind eher flüchtig und gelangen nur eine kurze Zeit lang auf den Radar der Nutzer. Daher können diese Hinweise auf spannenden Content auch durchaus mehrmals im Jahr geliefert werden.

Als Standards können wir auch jeden Monat ein bestimmtes Detailthema in den Fokus rücken, das zu unserem Unternehmen passt. Dazu planen wir verschiedenartige Inhalte und Medienformate, damit das Thema nicht langweilig wird.

4. User Generated Content

Zu welchen Zeiten und Anlässen im Jahr können wir unsere Zielgruppe am besten zum Dialog bitten – ab damit in den Redaktionsplan! Am besten schon mit konkreter Ideenskizze.

Um das Ferienbeispiel aufzugreifen: Wenn wir vor, während oder nach dem Urlaub nach Fotos zu einem bestimmten Hashtag fragen wollen, dann planen wir das frühzeitig ein. Damit auch andere Medien aus unserem Hause, die eine längere Vorlaufzeit haben, den speziellen Hashtag mit bekannt machen.

5. Offen sein für Anregungen

Es können nicht alle Inhalte vorausgeplant werden. Schließlich werden Themen passend zu aktuellen Diskussionen am besten wahrgenommen. Anregungen kommen daher auch oft aus den Nachrichten, die zu wichtigen Stichworten mit Google Alerts oder ähnlichen Tools verfolgt werden.

Anregungen können Hinweise aus dem eigenen Unternehmen sein. Zum Beispiel von den Kollegen im Vertrieb oder Kundenservice, die den Anstoß geben bestimmte Themen aufzugreifen. Bleiben hier Inspirationen aus, dann proaktiv nachfragen!

Eine weitere Quelle für Impulse zu neuen Inhalten können aus Blogparaden hervorgehen. So können wir mit eigenen Blogbeiträgen an diesen teilnehmen. Aktuell läuft bis Ende Januar dieses Jahres die Blogparade Content-Marketing und Corporate Blogs 2015 #cmcb15. Hier diskutieren die Beiträge was ein gutes Corporate Blog ausmacht und wie es sich gezielt für das Content-Marketing nutzen lässt.

Welche Tipps habt ihr für die Content-Planung 2015?

* Zum Thema Content Curation gibt es hier jede Menge Anregungen zu Tools, die das Kuratieren vereinfachen: Tools für Content Curation / Content Planung (SMI) sowie Top 5 Content Curation Tools (webmagazin)

Doris Schuppe
Fotos: DoSchu / DoSchu.Com

Zimt, Lebkuchen, Glühwein? Jahres-Rückblick 2014

2014 Jahresrückblick :: illustrationBesonderes Essen zubereiten sowie Geschenke bekommen liegen in der Gunst der Einwohner Deutschlands mit jeweils 88% vorne, meldet statista per Infografik. Zimt, Lebkuchen und Glühwein lieben immerhin 85% der Befragten. An Weihnachten hassen sie Geschenke kaufen, gefolgt von Spendenaktionen und „Last Christmas“ im Radio. Nach Jahres-Rückblicken wurde nicht gefragt…

Wer wie ich Jahres-Rückblicke mag, der wird hier fündig. Zum einen habe ich per Storify für jeden Monat noch mal herausgesucht, was mich im Social Web-Universum beeindruckte oder beschäftigte. Dazu werden Social Media Reviews 2014 garniert. Viel Vergnügen!

Storify.com/doschu 

Wohin geht die Reise?

illustration zielZurück von drei Tagen Blockseminar „Technik der interaktiven Medien“ beschäftigt mich die Frage: Wie erreichen wir zum Beispiel mit einem Event in der digitalen Kommunikation unsere Interessenten und Teilnehmenden? Besonders wenn es um junge Menschen geht, die ihre Kommunikation vorwiegend mobil und besonders via Chat-App wie WhatsApp gestalten…

Letztes Jahr war von 29 Studierenden der Seminargruppe am Campus M21 gerade mal einer nicht bei Facebook angemeldet. Diese Gruppe war sehr überzeugt davon, dass außer Facebook alle anderen modernen interaktiven Medien – Blog, Instagram, Pinterest, YouTube etc. – unwichtig oder bestenfalls „nice to have“ seien. Wobei sie zugaben selber so gut wie gar nicht mit den von ihnen irgendwann einmal „gelikten“ Facebook Seiten zu interagieren.

Schade dass sie nicht erlebten, wie die aktuelle Gruppe dazu steht. Von den 26 Studierenden sind 4 überhaupt nicht bei Facebook registriert. Wer sich bei Facebook anmeldete, nutzt das Netzwerk jedoch nur hin und wieder; alle Teilnehmenden sind vorwiegend via WhatsApp aktiv. Da ist es schon eine gewisse Herausforderung auf ihren Radar zu kommen.

Event Kommunikation via interaktive Medien

Im Kurs nehmen die Studierenden Platz auf der anderen Seite des Events, auf der Seite des Veranstalters. Als Teams lernen sie die verschiedenen Aspekte der Technik interaktiver Medien kennen: Sie sind Event-Veranstalter in verschiedenen Bereichen eines fiktiven Unternehmens rund um das Flusssurfen auf der Münchner Eisbachwelle (Café, Fashion, Boards oder Travel).

Wenn sie selber kaum mit Inhalten bestehender Seiten interagieren, warum sollten es dann Gleichaltrige für ihr fiktives Eisbachwellen-Business tun? Selbst per FB-Anzeige sind sie kaum erreichbar. Wo finden wir dann neben bestehenden Kontakten und Kunden neue Interessierte für unseren Event?chalk street ziel

Eigentlich relativ einfach: Nach wie vor über Suchmaschinen.

Präsenz in Suchmaschinen-Ergebnissen

Wie die jüngste ARD-ZDF-Onlinestudie bestätigte: Online-Nutzer suchen im Internet an erster Stelle Informationen (82%) und nutzen Suchmaschinen (82%). Dabei weichen die verschiedenen untersuchten Altersgruppen kaum voneinander ab.

Das sind die Top-Online-Anwendungen, die 2014 mindestens einmal wöchentlich genutzt werden(1):

  • Informationen suchen
    Gesamt: 82 %
    Frauen: 79 %
    Männer: 85 %
    14-29 Jahre: 92 %
    30-49 Jahre: 85 %
    50-69 Jahre:73 %
    ab 70 Jahre: 66 %
  • Suchmaschinen nutzen
    Gesamt: 82 %
    Frauen: 80 %
    Männer: 83 %
    14-29 Jahre: 93 %
    30-49 Jahre: 85 %
    50-69 Jahre:72 %
    ab 70 Jahre: 55 %

Bis Sommer dieses Jahres freuten sich sicherlich viele Marketeers darüber, ihre Zielgruppen via Facebook mit einem Social Web-Kanal erreichen zu können. Ganz so einfach und besonders ohne Anzeigen-Budget ist es inzwischen nicht mehr: In der Facebook Q&A im November 2014 bestätigte Mark Zuckerberg die Bevorzugung persönlicher Updates gegenüber Posts von Facebook-Seiten in den Nachrichtenströmen (Newsfeed) der Nutzer.(2)

Wer auch Blogs und insbesondere YouTube strategisch in die Kommunikation eingebunden hat, ist jetzt gut aufgestellt.

Blogs haben vom Content Management System (CMS) her eine gute technische Ausstattung, um von Suchmaschinen indiziert zu werden. Sie liefern regelmäßig frische Inhalte, die zudem mit Schlüsselwörtern (Kategorien, Tags) beschrieben werden.

Online-Videos sind für die Kommunikation neben der übergreifend einfachen Einbettung in den verschiedensten digitalen Kanälen interessant, denn

  • Viele Altersgruppen und besonders junge Onliner nutzen die Online-Video-Plattformen
  • Google zeigt passende Online-Videos zu Suchanfragen sehr prominent in den Suchergebnis-Seiten an
  • YouTube zählt zur wichtigsten Suchmaschine nach Google: Statt längeren Beschreibungstext zu lesen lassen wir uns bequemer und anschaulicher zeigen und erzählen, wie etwas funktioniert

Bewegtbild-Inhalt, der bewegt

Die aktuelle ARD-ZDF-Onlinestudie hat auch zum Abruf von Videodateien im Internet 2014 interessante Nutzerstatistiken(3):

  • Gesamt
    zumindest gelegentlich: 75 %
    1x pro Woche: 45 %
    täglich: 14 %
  • 14-29-Jährige
    zumindest gelegentlich: 94 %
    1x pro Woche: 79 %
    täglich: 32 %

Für die Wahrnehmung und das Auffinden per Suchanfrage wichtig: Zugkräftiger Titel und Beschreibungstexte mit Keywords, die sowohl zum Inhalt als auch zu den verwendeten Suchwörtern in Suchmaschinen-Anfragen der angestrebten Zielgruppe passen. Nicht zu vergessen weiterführende Links im Beschreibungstext. Zum Beispiel:

  • Abruf von Detailinformationen wie die Programm-Übersicht eines Events
  • Link zum Ticket-Shop mit Hinweis auf Early Bird-Tarife
  • Links zu den Social Web-Profilen oder mobilen Apps des Events, um künftig keine neuen Informationen zum Event zu verpassen

Wie normal der Abruf von Video-Content bei jüngeren Online-Nutzern ist zeigt auch der sensationelle Erfolg des Video-Blogs BibisBeautyPalace von Bianca Heinicke. Eine deutsche Online-Berühmtheit mit über 1,2 Millionen Abonnenten!

Reiseführer Global Webindex

Der gerade aktualisierte Global Webindex meldet mehr regelmäßige Nutzer bei YouTube als bei Facebook(4). Ein Grund mehr, die Kommunikation – wenn nicht schon geschehen – mit Bewegtbild-Inhalten anzureichern.

Darüber hinaus identifizieren sie Tumblr und Pinterest als die am schnellsten wachsenden Social Media-Plattformen(5).

Tumblr!? Pinterest!? Einige haben diese Plattformen schon auf dem Online-Friedhof gesehen. Aber nichts ist so stabil wie die Veränderung. Auch in der Social Web-Nutzung. In diesem Sinne: Viel Spass auf der weiteren Entdeckungsreise – „This journey is 1% finished“(6)!

(1) Daten siehe ARD-ZDF-Online-Studie 2014 :: Onlineanwendungen
(2) Mark Zuckerberg Antwort in Facebook Q&A November 2014 (Video-Aufzeichnung ab Laufzeit 15:50 min)
(3) Daten siehe ARD-ZDF-Online-Studie 2014 :: Abruf Videodaten
(4) Global Webindex: YouTube has more monthly visitors than Facebook
(5) Global Webindex: Tumblr and Pinterest are the fastest growing social platforms
(6) Facebook Company Motto siehe Mashable Facebook Developer Explains Company’s ‚1% Finished‘ Motto

Doris Schuppe
Foto: DoSchu / DoSchu.Com

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